Der geballte Irrsinn

Irrsinn
Hullerner Stausee bei Haltern
Lesezeit: 2 Minuten
Irrsinn ohne Grenzen.

Irrsinn an allen Stellen, oder was mir alles vor die Füsse fällt.
Je mehr ich mich mit den Themen Tierschutz und Umwelt auseinandersetze, desto mehr Irrsinn begegnet mir.
Wir haben eine Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft die tatsächlich der Meinung ist, dass 0,9 Quadratmeter befestigte Stallfläche für Mastschweine besonders tierfreundlich sind.
In der Realität bedeutet dies, dass sich das Tier nicht nur nicht drehen kann. Auf derart engem Raum ist eine Bewegung für ein ausgewachsenes Schwein schlicht unmöglich.
Geschweige denn das Säugen von Ferkeln.
Dementsprechend sinnfrei ist das gerade in aller Politikermunde befindliche Label ‚Tierwohl‘.
In meinen Augen reine Augenwischerei und sonst gar nichts.

Insektensterben

An allen Ecken wird das langsame Aussterben von Insekten, vor allem der Bienen beklagt. Einer der Hauptverursacher ist dabei der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
Da sind sich alle einig.
Selbige Ministerin betont  dann auch den Ausstieg aus der Anwendung des umstrittenen Mittels Glyphosat.
Erklärtes Ziel ist der komplette Ausstieg im Jahr 2022.
Das Handeln der Politik offenbart dann aber das genaue Gegenteil. Pünktlich zum Nikolaustag gewährte das Ministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit den Unternehmen eine Fristverlängerung bei der Herstellung von Glyphosat Pestiziden.
Angeblich konnte eine Prüfung der Zulassungsanträge nicht fristgerecht durchgeführt werden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Klimaerwärmung

Auf der einen Seite sind sich alle Politiker einig, dass wir ein echtes Thema mit dem Klima haben.
Gut, von so illustren Gesellen wie Onkel Donald aus Amerika mal abgesehen.
Auf der anderen Seite, schaffen wir es einen Klimagipfel Ende 2019 nahezu ergebnislos zu beenden. Da wird dann lieber über das Reisen von Greta mit der Deutschen Bahn diskutiert als über das eigentliche Thema. Verrückte Welt in der wir leben.

In den eigenen Reihen

Leider gibt es auch in den Reihen der Tierschützer Uneinigkeit. Insbesondere wenn es um das Thema ‚Vegan‘ geht.
Da werden Leute angefeindet weil sie sich noch nicht für eine vegane Lebensweise entschieden haben oder dies auch gar nicht möchten.
Dabei geht dann unter, dass Veganer und Nicht-Veganer beim Thema Tierversuche das gleiche Ziel verfolgen.
Ich persönlich finde das sehr schade, da sich meiner Meinung nach ohne diese Diskussion deutlich mehr Menschen engagieren würden.
Für mich muss jemand der sich gegen Tierversuche und Massentierhaltung einsetzt, nicht automatisch Veganer sein.

 

 

Ralf

Ralf

Jahrgang 1962. Lebt mit Frau und einigen Tieren im Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet.

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