Tierquälerei im Gesetz

Tierquälerei
Burgers Zoo
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Lesezeit: 2 Minuten
Tierquälerei in der Wahrnehmung

In der öffentlichen Wahrnehmung steht Tierquälerei für Schmerzen und Leiden die einem Tier von Menschen zugefügt werden.
Gesetzlich sieht das leider immer noch anders aus. Dort wird ein Tier nicht als Lebewesen sondern als Sache eingestuft. Kein Wunder also, dass fast jede Tierschutzorganisation darauf hinarbeitet Tiere als Lebewesen auch im Gesetz zu verankern.
Mindestens jeder der ein Haustier besitzt wird bestätigen, dass Tiere fühlende Lebewesen sind. Die Wahrnehmung eines Tieres als Sache ist mehr als überholt.
Daher unterstützen auch wir die Bemühungen die Gesetze entsprechende abzuändern.
Wer sich tiefgehender mit der Materie beschäftigen möchte findet hier einige interessante und weiterführende Informationen.

Das Tierschutzgesetz

Im Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung regelt das Tierschutzgesetzt die Quälerei an Tieren deutlich enger. Ist dabei aber leider auf einige wenige Tatbestände beschränkt.
Diese werden allerdings genau umschrieben.
Zunächst einmal muss ein vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln bestehen. Dieses muss dem Täter im Zweifelsfall nachgewiesen werden.
Der Tatbestand ist erfüllt, wenn ein Tier misshandelt, vernachlässigt, unnötigen Anstrengungen ausgesetzt wird oder dessen Würde in irgendeiner anderen Art herabgesetzt wird.
Des weiteren zählen mutwillige Tötung, das Aussetzen von Tieren und Veranstaltung von Tierkämpfen zu den Tatbeständen.
Eine gute Basis, aber längst nicht genug.

Tierversuche

Interessanterweise sind auch Tierversuche im Tierschutzgesetz geregelt. Im Gesetzt heißt es sinngemäß:
Dem Tier dürfen keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden, Schäden oder Ängste zugefügt werden.
Jetzt frage ich mich welches Tiere keine Angst bei Tierversuchen erleidet. Die Tierbesitzer unter Euch wissen garantiert welche Ängste alleine ein Tierarztbesuch auslösen kann.
Inzwischen ist es wissenschaftlich belegt, dass die Ergebnisse aus solchen Versuchen in den wenigsten Fällen auf den Menschen übertragbar sind.
Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass entsprechende Versuche überflüssig und damit vermeidbar sind.

Offene Fragen

Da drängt sich die Frage auf, warum wir dann einen solchen Unfug treiben. Nun ja, auch wenn die Ergebnisse nichtssagend sind gibt es einige Vorschriften die besagen, dass vor einer Marktzulassung ein Produkt an Tieren getestet werden muss.
Mehr oder weniger also ein Persilschein für die Labore. Da geht es oftmals lediglich darum Geld zu scheffeln.
Beim LPT in Hamburg steht dann auch noch der Verdacht im Raum Testergebnisse gefälscht zu haben. Damit wird dann auch noch die letzte Relevanz der Ergebnisse ad absurdum geführt.
Wir müssen daher hinterfragen welchen wirklichen Sinn Tierversuche haben und wie zeitgemäß unsere Vorschriften und Gesetze hierzu sind.

Meiner Meinung nach wird es höchste Zeit das zu ändern.
Friedlich aber mit Nachdruck.

Du möchtest selber etwas ändern, hast aber keine Zeit aktiv an Demonstrationen teilzunehmen?
Achte beim Einkauf einfach zukünftig darauf, dass bei der Herstellung der Produkte keine Tiere unnötig leiden mussten.
Einige Hilfestellungen dazu findest Du in unserer Produkt Kategorie.

Ralf

Ralf

Jahrgang 1962. Lebt mit Frau und einigen Tieren im Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet.

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