Erneut Protest gegen LPT Labor

Protest
Zoopark Metelen
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Erneuter Protest

Am 27.12.2019 gab es erneut einen öffentlichen Protest gegen die LPT Labore in Hamburg.
Damit reißen die Kundgebungen gegen das umstritten Versuchslabor nicht ab. Das LPT ist durch Recherchen der Soko Tierschutz in die Schlagzeilen geraten.
Im Raum stehen Tierquälerei und der Verdacht der Ergebnisfälschung.
Letzten Freitag fanden sich daher gut 100 Tierschützer am Standort Gut Löhndorf ein, um gegen die Tierversuche zu protestieren.
Mit Sprechchören und Transparenten wurde dort vor den Toren des dort ansässigen Labors für Pharmazie und Toxikologie (LPT) auf das Tierleid aufmerksam gemacht.

Neben der Mahnwache die sich schon seit einiger Zeit vor Ort befindet eine sinnvolle Aktion. Das sich zwischen den Feiertagen einhundert Menschen dort eingefunden haben finde ich sehr bemerkenswert.
Mein Dank gilt allen Teilnehmern die wieder einmal ein deutliches Zeichen gegen Tierversuche gesetzt haben.

Gemeindeversammlung

Bereits zuvor wurde Beschwerde bei der Amtsverwaltung Bokhorst-Wankendorf und beim Kreis Plön eingelegt.
Die Aktion geriet in die Schlagzeilen weil einer Gruppe von friedlichen Tierschützern der Zugang zur Gemeindesitzung verwehrt wurde.
Der Besitzer der Gaststätte in welcher die Versammlung abgehalten wurde, hatte den Tierschützern den Zutritt in das Gebäude untersagt.
Inzwischen ist klar, dass die Sitzung wiederholt wird. Laut Amtsverwaltung hatte die Gemeindevertretung von den Vorgängen vor dem Gasthof nichts mitbekommen.
Bei der Wiederholung der Veranstaltung wird mit zahlreichen Tierschützern gerechnet.

Tierversuche

Tierversuche sind immer mit Qualen und Schmerzen für die Tiere verbunden.
Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand, sind mehr als 90% der Tierversuche gar nicht auf den Menschen übertragbar.
Leider werden jedoch alternative Methoden wie der Einsatz von Organmodellen nur mit einem Bruchteil dessen gefördert was an Geld für Tierversuche zur Verfügung gestellt wird.

Wir müssen hier hinterfragen auf welcher Grundlage fühlenden Lebewesen aus rein monetären Gründen teils unvorstellbares Leid zugefügt wird.

 

Ralf

Ralf

Jahrgang 1962. Lebt mit Frau und einigen Tieren im Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet.

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