Statistik 2018

Statistik 2018
Der Torfvennteich in Dülmen - Frühjahr 2014
Lesezeit: 2 Minuten
Statistik 2018

Laut aktueller Statistik wurden 2018 unvorstellbare 2.825.066 Tiere in Versuchen missbraucht. Diese Zahl straft das verantwortliche Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft schlicht und ergreifend Lügen.
Selbiges Ministerium behauptet seit Jahren, dass langfristige Ziel sei Tierversuche komplett zu ersetzen.
Das könnt Ihr in diesem Artikel des Ministeriums BMEL nachlesen. Der entsprechende Absatz befindet sich im unteren Drittel des Artikels.
Gemäß dieses definierten Ziels muss sich die verantwortliche Bundesministerin fragen lassen, wie es sein kann das dann die Versuchszahlen steigen anstatt zurück zu gehen.
So betrug die Zahl der Versuchstiere im Jahr 2017 2.807.297. Also knapp 20.000 Tiere weniger.

Fördergelder

Einer der Gründe warum es mit den Tierversuchen nicht in die richtige Richtung geht ist das Thema Fördergelder.
Tierversuche werden um ein Vielfaches besser bezuschusst als Alternativmethoden.
Dementsprechend wird von der Forschung einfach die billigere Variante eingesetzt. Und das sind leider die Tierversuche.
Meine persönliche Meinung: Das Thema Tierschutz geht dem BMEL schlicht und ergreifend am Arsch vorbei.

Versuchstiere

Ratten und Mäuse machen 93 Prozent der Versuchstiere aus. Wie hier beschrieben geht diese Zahl  ab und einmal unter.
Die Zahl der Hunde und Katzen die in Laboren eingesperrt sind, liegt bei etwa 4.800 Tieren.
Primaten folgen direkt danach mit gut 3.3.00 Tieren.
Eine genaue Aufschlüsselung der Statistik gibt es in diesem Peta Artikel.

Unendliches Tierleid

Die Enthüllungen Soko Tierschutz und Cruelty Free International machten deutlich welche grausame Realität in Versuchslaboren für die Tiere herrscht.
Soko Tierschutz hatte einen Mitarbeiter in das inzwischen als Horrorlabor bezeichnete LPT Hamburg eingeschleust.
Hund lagen dort in ihrem eigenen Blut, Katzen wurden Beine verstümmelt und zahllose Tiere vergiftet.
Und wenn die Versuche nicht das gewünschte Ergebnis brachten wurde offenbar auch mit „Verbesserung“ der Dokumente nachgeholfen.
Oben drauf kommt noch die Tatsache, dass Tierversuche in fast allen Fällen nicht auf den Menschen anwendbar sind. Wesentlich sinnvoller wären Tests an Organmodellen. Diese sind allerdings deutlich teurer als Tierversuche.
Wir müssen uns fragen wie wir es moralisch in Kauf nehmen können, fühlende Lebewesen zu quälen nur weil es die kostengünstigere Variante ist.

Ralf

Ralf

Jahrgang 1962. Lebt mit Frau und einigen Tieren im Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet.

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