Covance Demo 23.11.19

Covance
Zoopark Metelen
Lesezeit: 2 Minuten
Covance

Wer Covance nicht kennt: Hierbei handelt es sich um das Versuchslabor mit den meisten Affen die bei Tierversuchen getötet werden.
Aktuelle Zahlen gehen von 2000 Tieren aus. Das bedeutet, dass dort täglich 3-4 Affen bei Versuchen den Tod finden.
Oder nach Abschluss einer Versuchsreihe „entsorgt“ werden.
Die AG Münster des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“ kämpft bereits seit Jahren nicht nur gegen dieses Labor.
Obwohl die Anwendbarkeit der Versuchsergebnisse heutzutage wissenschaftlich stark bezweifelt wird, soll dieses Labor weiter ausgebaut werden.
Dann sprechen wir nicht mehr über 2000 getötete Affen, sondern über etwa 2400.
Das Ganze geschieht mitten in Münster.

Das Umdenken hat begonnen

Das nicht nur eine kleine Gruppe von Tierschützern gegen dieses Leid protestiert, zeigt die Teilnehmerzahl der Demo.
Gut 2500 Menschen versammelten sich am letzten Samstag in Münster um gegen diesen Irrsinn zu demonstrieren.
Viele Teilnehmer haben dafür weite Anreisen in Kauf genommen. Unmittelbar mitbekommen habe ich, dass Mitglieder der LPT-Mahnwache aus Hamburg angereist sind.
Auf das Tierleid wurde akustisch und optisch aufmerksam gemacht. Viele Demonstranten kamen mit selbstgebauten Plakaten und Plüschaffen. Akustisch untermalt wurde die Veranstaltung durch Trillerpfeifen, Sirenen, Hupen und Trommeln.
Damit war die Aufmerksamkeit bei den zahlreichen Passanten garantiert. Diese zeigten sich durchaus interessiert was die Diskussionen am Wegesrand belegten.
Ebenfalls anwesend waren zahlreiche regionale und überregionale Medienvertreter.

Der Weg der Demo

Den Beginn der Demo machten einige Reden, unter anderem von Martin Buschmann einem Abgeordneten im Europaparlament.
Interessierte konnten sich zudem in zahlreiche Unterschriftenlisten eintragen.
Den musikalischen Auftakt lieferte die Liedermacherin ‚Nette‘ und eine Sambagruppe.

Danach ging es auf ca. 3 Kilometern  durch die gut besuchte Innenstadt zu einem großen Kreisverkehr. Auf diesem fand dann ein sogenanntes „Die-Inn“ statt. Hierbei legten sich die Teilnehmer der Demo auf den Boden um dem Tierleid in den Laboren zu gedenken und dieses zu symbolisieren.
Das war mein emotionales Highlight der Demonstration.

Trotz der vielen Teilnehmer lief die Veranstaltung komplett friedlich ab.

Einige Impressionen gibt es in diesem Artikel.

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Beim Einkauf auf tierversuchsfreie Produkte achten, ist ein guter Anfang.
Eine kleine Auswahl solcher Produkte findest Du hier.

 

Ralf

Ralf

Jahrgang 1962. Lebt mit Frau und einigen Tieren im Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet.

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